die Idee von DIVE
- DIVE ist ein kleines Progrämmchen zur Tauchgangssimulation
- also ein Tool, welches die Vorgänge bei Kompression und Dekompression
- sprich: die Gasaufnahme beim Abtauchen und in der Tiefe und dann die Gasabgabe beim Auftauchen
- numerisch, d.h. mit langen Zahlenkolonnen, simuliert (*).
- Die Berechnungen kann man auch graphisch, als Balkendiagramm, verfolgen.
- Es soll dem fortgeschrittenen (**) Tauchschüler zeigen,
- warum Tauchtabellen so aussehen, wie sie nunmal aussehen
- was im Inneren eines Tauchcomputers alles abläuft,
- die Unterscheide zwischen Luft und Nitrox/EAN Gemischen werden verdeutlicht,
- Tauchgänge mit Mischgasen (Trimix, Heliox) und auch Sauerstoff-Dekompression
- können simuliert werden, oder auch komplexere Vorgänge wie:
- isobare Gegendiffusion, Adaption beim Bergseetauchen und auch O2-Pre-Breathing
- kurzum: es handelt sich hier um ein Tool zum Lernen und Verstehen!
- Und in den letzten 20 Jahren ist auch ein umfangreicher Experimentier-Kasten
- mit physiologischen Modellen hinzugekommen ...
- Man kann sich z.B. anschauen, was passiert bei:
- Nullzeit- oder Dekompressionstauchgängen
- wie einfach Nullzeit-(NDL)-Tabellen, oder komplette Deko-Tabellen entstehen,
- oder gar run-times,
- welche Möglichkeiten der Taucher zur risikoarmen Dekompression hat;
- wie sich verschiedene deep stop Strategien oder auch beschleunigte Dekompression auf die Austauchzeiten auswirken;
- wie gross (oder wie klein ...) die Einflüsse bestimmter Verfahren bei der Dekompression sind ...
- ein paar Unterschiede zwischen einem alten Bühlmann- oder einem neuen Hahn-Modell aufzeigen;
- ein paar neue Simulationen mit US Navy Koeffizienten rechnen lassen, oder die
- Schätzung eines Deko-Hits (=P(DCS)) durchführen.
- Nur ein paar der grundlegenden Zusammenhänge soll das untenstehende Schaubildchen verdeutlichen:
- die prinzipiellen Parameter eines (Multi Level-)Tauchganges, wie:
- verschiedene Zeiten in unterschiedlichen Tiefen,
- das Gasgemisch (ob Luft, Nitrox, Heliox, ...)
- Aufstiege und Oberflächenpausen, etc....
- werfen die Service Engine an, welche
- die Kompartiment-Sättigungen berechnet
- die Ausgabe erfolgt in einem I/O Baustein
- die Manipulation der berechneten Inertgasdrücke erfolgt in der
- Tool Box, mit verschiedenen Möglichkeiten:
- z.B. asymmetrische Entsättigung, mit 100 % O2, ...
- oder den ganz aktuellen Methoden der United States Navy oder vom DSL Labor (DAN / UWATEC)
- Anpassungen der Perfusion (Durchblutung) durch körperliche Belastung oder Kälte
- Details dazu im Kapitel: "FEATURES" bzw. der Dokumentation: das Handbuch zum 'runterladen.
- (*) OBACHT:
- Simulation heißt in genau diesem Zusammenhang im Klartext: da stecken ein paar ganz einfache Annahmen dahinter,
- Simulation heißt also nicht, das das so genau in eurem Körper während des Tauchens passiert!
- (**) Fortgeschritten: Advanced + Nitrox Kurs wäre sicherlich hilfreich
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